Ein relativ sicherer Kernreaktor, der das Element Thor als Brennstoff
verwendet
Kernreaktoren auf Basis von Thorium und seinen Salzen
gehören zu den sichersten Kernreaktoren. Thorium ist ein Element, das auf der
Erde in jedem Land in ausreichenden Mengen vorkommt, um von anderen
Kernbrennstoffen unabhängig zu sein.
Spaltungsreaktionen treten nur auf, wenn Thoriumsalze in
flüssigem Zustand sind, und sie stoppen, wenn Thoriumsalze fest werden. Im
festen Zustand haben Thoriumsalze ähnlich wie Wasser eine geringere Dichte. In
den 1960er Jahren wurde in den USA zu Testzwecken ein auf Tor basierender
Reaktor betrieben (800 MW, Masse 10 Tonnen) und in den 2020er Jahren wurde in
China ein Kernkraftwerk gebaut, dessen Reaktoren auf Basis des Thorium-Zerfalls
arbeiten. Eine Atombombe kann nicht aus Thorium und den bei seinen
Spaltungsreaktionen entstehenden Isotopen gebaut werden. Zu den Vorteilen
dieses Reaktors gehört, dass er als eine austauschbare und nicht sehr massive
Einheit konstruiert ist, die nach dem Brennen durch eine neue Einheit ersetzt
wird, und dass die Zerfallsprodukte in einem massiven Metallgehäuse im
gebrauchten Reaktor verbleiben und einfacher zu lagern sind. Sie haben auch
kürzere Halbwertszeiten als radioaktive Abfälle aus Reaktoren, die mit Uran
betrieben werden. Der Nachteil aller Kernreaktoren besteht darin, dass bei
ihrem Betrieb etwa 5 % der Energie in Form so genannter Neutrino Strahlung
emittiert werden. Elektron-Antineutrinos, die alle
Schutzbarrieren vor radioaktiver Strahlung überwinden, reagieren mit den
Atomkernen verschiedener Elemente und erzeugen so Isotope verschiedener
Elemente, die radioaktiv zerfallen können. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen
Reaktion ist bekannt, allerdings nur für Protonen aus dem Kern des
Wasserstoffatoms in Wassermolekülen, nicht jedoch für die Atomkerne anderer
Elemente. Ich gehe davon aus, dass sie viel höher ist und radioaktive Isotope
verschiedener Elemente, die in der Nähe von Kernreaktoren vorkommen, in viel
größeren Mengen entstehen als wissenschaftlich angenommen und so groß sind,
dass sie im Laufe der Zeit (Jahrzehnte) bei Menschen und Tieren Leukämie und
andere Krebsarten verursachen können. Statistische Daten zu Blutkrebs bei
Kindern zeigen, dass die Anzahl der Fälle dieser Krebsart vom Wohnort bis zu 50
km von einem Kernreaktor entfernt abhängt. Je näher am Kernreaktor, desto mehr
Krebsfälle wurden gemeldet.
Mehr dazu können Sie auf der vorherigen Seite links unter „Gesundheit“ in der Rubrik „Atomreaktor“ oder direkt unter dem Link unten nachlesen:
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